Das Ausstellungsprinzip
Sehen, verstehen, neu sehen.
Gesteinsprobe, mikroskopisches Bild und Gemälde stehen nicht in einer Hierarchie. Sie erzählen denselben Gegenstand mit unterschiedlichen Mitteln.
Besucherinnen und Besucher begegnen zuerst einer farbigen, oft überraschend abstrakten Bildwelt. Die geologische Einordnung führt anschließend zurück zum realen Material und zu seinem Fundort. Dieser Wechsel ist der Kern der Vermittlung.
Karten, Fotografien, Dünnschliffe und Filme erweitern die Gemälde um nachvollziehbare Arbeitsschritte. Wissenschaft wird dadurch nicht vereinfacht, sondern anschaulich geöffnet.
Das Projekt wurde als Wanderausstellung entwickelt. Es kann ortsbezogen weitergedacht werden: mit Gesteinen einer Region, mit neuen Bildserien und mit Gesprächen über Naturraum, Nutzung, Geschichte und Wahrnehmung.

