Ein Format, das wandern kann

Aus Wissenschaft wird ein begehbarer Kunstraum.

Die Ausstellung zeigt nicht nur fertige Gemälde. Sie macht den Weg vom Fundort über die petrographische Analyse bis zur künstlerischen Entscheidung nachvollziehbar.

Ausstellungsansicht von Petrographie – Stein-Zeit in der Kunst

Das Ausstellungsprinzip

Sehen, verstehen, neu sehen.

Gesteinsprobe, mikroskopisches Bild und Gemälde stehen nicht in einer Hierarchie. Sie erzählen denselben Gegenstand mit unterschiedlichen Mitteln.

Besucherinnen und Besucher begegnen zuerst einer farbigen, oft überraschend abstrakten Bildwelt. Die geologische Einordnung führt anschließend zurück zum realen Material und zu seinem Fundort. Dieser Wechsel ist der Kern der Vermittlung.

Karten, Fotografien, Dünnschliffe und Filme erweitern die Gemälde um nachvollziehbare Arbeitsschritte. Wissenschaft wird dadurch nicht vereinfacht, sondern anschaulich geöffnet.

Das Projekt wurde als Wanderausstellung entwickelt. Es kann ortsbezogen weitergedacht werden: mit Gesteinen einer Region, mit neuen Bildserien und mit Gesprächen über Naturraum, Nutzung, Geschichte und Wahrnehmung.

Zwei Landschaften

Vom Waldviertel bis zur Blauen Kuppe.

Die erste gemeinsame Ausstellung verband das Thayagebiet und das niederösterreichische Waldviertel mit der Blauen Kuppe im Eschweger Becken. Verschiedene Gesteine trafen auf eine gemeinsame Methode.

Österreich

Thayagebiet und Waldviertel

Gneise, Amphibolite, Granulite, Migmatite, Marmor und Serpentinit zeigen die Vielfalt metamorpher Gesteine.

Deutschland

Blaue Kuppe bei Eschwege

Der Alkali-Olivin-Basalt öffnet eine zweite geologische und biografische Perspektive auf das Projekt.

Übertragbarkeit

Jede Region hat Material

Neue Orte können mit ihrer eigenen Geologie, Geschichte und Öffentlichkeit Teil einer künftigen Ausstellung werden.

Ausstellungsanfragen

Das Projekt ist weiterhin ansprechbar.

Torsten Schönberg führt die „Stein-Zeit in der Kunst“ nach dem Tod seines Vaters weiter.

Für Museen, Galerien, Bildungseinrichtungen, geowissenschaftliche Institutionen und regionale Kulturprojekte können vorhandene Arbeiten, Filme und Pressematerialien zusammengestellt werden. Auch eine ortsbezogene Weiterentwicklung ist Gegenstand eines persönlichen Gesprächs.

Petrographisches Gemälde nach Gföhler Gneis als Vorschau des Ausstellungsfilms